Unsere Appenzeller Lieferanten

 

Das Appenzeller Päckli bezieht seine Produkte von drei Lieferanten: Die Confiserie Laimbacher von Reto Laimbacher liefert uns die Appenzeller Biber, Berewegge und weitere süsse Köstlichkeiten, aus dem Familienbetrieb von Thomas Sutter, der Sutter Käse AG stammen die würzigen Käsesorten und die Metzgerei Fässler liefert Fleisch- und Wurstspezialitäten wie Mostbröckli und Pantli für das Appenzeller Päckli. Es ist uns sehr wichtig, unsere Lieferanten genau zu kennen. Wir wissen, von wo sie die Rohstoffe beziehen und wie sie diese verarbeiten. Sämtliche Herstellungsschritte finden in der idyllischen Hügellandschaft rund um Appenzell und im historischen Dorfkern von Appenzell selber statt. Umgeben vom Alpstein, sanften Hügelzügen und hellen, mit Blumen reich geschmückten Bauernhäusern werden mit den besten Rohstoffen nach traditionellen Rezepten, mit Handarbeit und Liebe zum Detail unsere Appenzeller Spezialitäten hergestellt. Geniessen Sie ein Stück Appenzellerland bei sich zuhause!


Reto Laimbacher, Café-Confiserie Laimbacher

 

Die Café-Confiserie Laimbacher ist die älteste Zuckerbäckerei im wunderschönen Appenzell. Unser Lieferant Reto Laimbacher führt die Confiserie und das dazugehörige Café in der zweiten Generation. 1991 hat er das Unternehmen von seinem Vater übernommen. Doch bereits seit 1872 werden in der Backstube im Haus an der Weissbadstrasse verschiedenste süsse Leckereien für Schleckmäuler und Gourmets zubereitet. Neben dem Hauptgeschäft, idyllisch am Ufer der Sitter gelegen, eröffnete der Familienbetrieb in der Appenzeller Hauptgasse noch einen zweiten Verkaufsladen. Mittlerweile arbeiten neben Reto auch seine Frau Bernadette, zwei Verkäuferinnen und vier Angestellte in der Backstube, zwei davon sind Lehrlinge, für die traditionsreiche Zuckerbäckerei. Die jüngste Generation Laimbacher, zwei süsse Mädchen, sehen das Geschäft eher noch als Spiel- denn als Arbeitsplatz. Wer weiss, ob sie eines Tages in die Fussstapfen ihrer Eltern treten werden? Reto seinerseits ist damals Konditor-Confiseur geworden, weil es einfach ein toller Beruf sei und man immer probieren könne, meint er mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Der emsige Appenzeller schafft den Spagat zwischen traditionellen Spezialitäten auf der einen und neuen kreativen Köstlichkeiten auf der anderen Seite bravourös. So liefert die Laimbacher Zuckerbäckerei Klassiker wie der original Appenzeller Biber, Berewegge oder Landsgmendchrempfli für das Appenzeller Päckli. Daneben kreierte unser Zuckerbäcker auch  innovative Produkte wie beispielsweise ein Alpsteinbitter Stängeli.  Oder er verwöhnt die Gäste im Café mit neuen Kaffeekreationen, wie der ausgebildete Barista stolz erzählt. Sein eigenes Lieblingsprodukt ist der Berewegge, welchen er in dünn geschnittenen Scheiben zu Süssem oder auch Salzigem gerne nach Feierabend geniesst.


Familie Sutter, Käse

 

Die Geschichte unseres Käselieferanten ist die Geschichte einer Familie, welche eine Gelegenheit kurzentschlossen beim Schopf packte und sie zu einer Erfolgsgeschichte weiterentwickelte. Mit 45 Jahren war Thomas Sutter offen für eine neue Herausforderung. Als der gelernte Conditor-Confiseur hörte, dass der Käsekeller, aus  dem er bisher  Käse für seinen Privatgebrauch bezog, zu verkaufen war, interessierte er sich spontan dafür. Keine drei Monate später waren Thomas und seine Frau Priska stolze Eigentümer des Käsekellers in Brülisau, in welchem die Käselaibe gepflegt und gelagert werden. Mittlerweile sind auch die beiden Söhne Adrian und Sandro in den Betrieb eingestiegen und führen zusammen den ebenfalls hinzugekommen Verkaufsladen an der Marktgasse in Appenzell. Gemeinsam wohnt die Familie unweit des Käsekellers in Weissbad. Jedes Familienmitglied hat klar zugeteilte Aufgaben: Thomas, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schwingerkönig, ist der Geschäftsführer und pflegt die Käselaibe. Die Rezepte für die Pflege hat er vom Vorgänger übernommen. Gemeinsam mit Priska ist er am Donnerstag jeweils auf dem Markt in Altstätten und am Sonntag im Laden anzutreffen. Priska ist ausserdem für die ganzen kaufmännischen Arbeiten verantwortlich. Getreu dem Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, hat auch Sohn Adrian Conditor-Confiseur gelernt. Zudem ist er, genau wie sein jüngerer Bruder Sandro, ausgebildeter Koch. Sandro und Adrian führen zusammen eigenverantwortlich den Laden inkl. aller Verkäufe und Bestellungen. Natürlich helfen sich alle Familienmitglieder auch gegenseitig. Die Zusammenarbeit in der Familie ist denn auch etwas, was Thomas an seiner täglichen Arbeit besonders gut gefällt. Ebenso schätzt er die Selbstständigkeit und den Kontakt mit den Kunden. Die Lieblingsprodukte des sympathischen Appenzellers sind der Hus Chäs im mittleren und rezenten Reifegrad und der viertelfette Hus Chäs räss, weil sie sehr vielfältig einsetzbar sind.


Familie Philip Fässler, Appenzeller Fleisch und Feinkost AG

 

Die Fleisch- und Wurstspezialitäten liefert uns die Appenzeller Fleisch und Feinkost AG, ein Appenzeller Betrieb durch und durch. Für Philip Fässler, Chef des Familienunternehmens, ist die regionale Wertschöpfung zentral. Diese geht von der Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern, welche die Tiere liefern, über die gesamte Produktion bis hin zum Kundenkontakt im Verkaufsladen. Sämtliches Fleisch stammt aus dem Appenzellerland und ist mit dem Culinarium Label zertifiziert. Philip, der im Betrieb gross geworden ist und ihn in der 4. Generation führt, findet die Verknüpfung von Landwirtschaft und Detailhandel spannend. Während andere spezialisieren, setzt er auf ein Gesamtkonzept aus einer Hand. So kann er Qualität, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit über den ganzen Wertschöpfungsprozess garantieren. Er schätzt die vielfältigen Aufgaben, die sich daraus für ihn und seine 20 Mitarbeitenden ergeben. Sechs der 20 Mitarbeitenden sind Lehrlinge, ausserdem wird das Team durch seine Frau und die Eltern verstärkt, welche ebenfalls tatkräftig mitarbeiten. Auch die Gewinnerin der Europäischen Berufsmeisterschaften 2017 im Fleisch veredeln, Tanja Knechtle, gehört zum Team, wie Philip Fässler berichtet. Das Unternehmen besteht aus dem Fleischzentrum mit Verkaufsladen an der Weissbadstrasse 89 in Steinegg, wenige Meter ausserhalb von Appenzell. Folgt man von dort der Sitter flussabwärts durch Appenzell hindurch und weiter, so kommt man zum zweiten Teil des Betriebs, zur Produktionsstätte in Unterschlatt. Dort werden sämtliche Tiere selbst geschlachtet, ihr Fleisch danach geräuchert und getrocknet. Die Rezepte dafür wurden von den früheren Generationen innerhalb der Familie überliefert, andere schnappte Philip während seinen beruflichen Wanderjahren auf, bevor er 2006 den Familienbetrieb übernahm. Besonders ausgeklügelt ist das Rezept für sein Lieblingsprodukt, den Appenzeller Landrauchschinken, welcher über Monate gehegt und gepflegt wird. Philip ist stolz auf das alte Metzgerhandwerk, das für ihn zur Kultur und zum guten Leben des Menschen einfach dazu gehört.


Die Heimat unserer Lieferanten

 


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